Themen, die nicht Corona betreffen, finden in den Medien und in der Öffentlichkeit derzeit kaum Beachtung. Politiker nutzen die Gunst der Stunde und schaffen Gesetze, die in anderen Zeiten kontrovers diskutiert würden.

Das Bundesgesetz über polizeiliche Massnahmen zur Bekämpfung von Terrorismus (PMT) ist ein solches Gesetz. Während es vorgeblich um den Schutz der Bevölkerung vor Terroranschlägen geht, werden in Wahrheit alle Bürgerinnen und Bürger, die sich politisch äussern zu "Gefährdern". Denn in Artikel 23e definiert das Gesetz Bestrebungen, welche die "Beeinflussung der staatlichen Ordnung mit der Verbreitung von Furcht verwirklichen" wollen, als "terroristische Aktivität". Unter diese Definition könnte übrigens auch die Pandemiepolitik und deren Verbreitung in den Medien fallen.

Wer also mit einem Transparent auf unverhältnismässige Corona - Massnahmen aufmerksam macht, wird genauso zum "Terroristen" wie Menschen, die sich auf den sozialen Medien für "Black Lives Matter" einsetzen. Mit dem neuen Gesetz kann der Bund gegen jeden Menschen, der sich kritisch äussert, Kontaktverbot, Eingrenzungen, Freiheitsentzug und Ausreiseverbot verfügen. Dies weitgehend unter Ausschluss der Gerichte, weshalb 60 Rechtsprofessoren in einem offenen Brief vor dem Terrorgesetz warnen.

Das Gesetz ist erneuter Ausdruck eines Staates, der seine Bürger als Bedrohung wahrnimmt und als solche bekämpft. Dagegen haben Jungparteien das Referendum ergriffen. Es verdient unsere Aufmerksamkeit und Unterstützung. Unterschreiben Sie jetzt den Unterschriftenbogen, den Sie hier herunterladen können. Am besten gleich jetzt.

Alec Gagneux - Vorstandsmitglied der Verfassungsfreunde - findet deutliche Worte an der Kundgebung auf dem Messeplatz in Basel vom 07.11.2020.

Alec Gagneux, Kundgebung in Basel 7.11.2020 - YouTube

Der Bundesrat soll unverzüglich Standards für den PCR-Test festlegen und dafür sorgen, dass die Modellrechnung für die Belegung der Intensivbetten offengelegt wird. Dies fordern die Freunde der Verfassung in einem heute veröffentlichen Brief an die Schweizer Regierung.

Die Resultate des hochsensiblen PCR-Tests hängen in hohem Masse davon ab, wie stark die Patientenproben vermehrt werden. Je mehr Vermehrungszyklen, desto höher die Wahrscheinlichkeit eines positiven Testresultats. Erfordert eine Probe jedoch 30 Vermehrungszyklen oder mehr, kann daraus nach Angaben des Robert-Koch-Instituts keine Virenzucht mehr angelegt werden; eine Infektiosität ist also nicht mehr gegeben.

Standards für den PCR-Test sind nötig

Die meisten Labore in der Schweiz vermehren ihre Proben aber mit rund 40 Zyklen, was eine 1024 mal grössere Probenmenge ergibt und die Positivrate markant und über die Ansteckbarkeit erhöht. Obwohl die Anzahl Zyklen entscheidend ist für die Testergebnisse, hat das Bundesamt für Gesundheit bis jetzt keine verbindlichen Wert dafür festgelegt. Die Freunde der Verfassung, Träger des Referendums gegen die Verlängerung des Notrechts, fordern den Bundesrat deshalb auf, die Anzahl Zyklen verbindlich auf 30 festzulegen. Ein nicht geeichter Test könne nicht gerichtsfest sein.

Modellrechnung der Intensivbetten ist fehlerhaft

Die Freunde der Verfassung zweifeln auch die Stichhaltigkeit der Modellrechnung über die Belegung der Intensivbetten an (icumonitoring.ch). Sie verweisen darauf hin, dass in einzelnen Spitälern die Zahl der Covid-19-Patienten höher ist als die Gesamtzahl der Patienten, was von den Betreibern des ICU-Monitorings an der ETH Zürich nicht bestritten wird.
Kritisiert wird auch die Hochrechnung der künftigen Belegung der Intensivbetten. Wie die Freunde der Verfassung schreiben, basiert sie u.a. auf einer Sterbewahrscheinlichkeit der Infizierten (die sog. «case fatality rate») aus einer ungeprüften Studie vom April 2020. Der Wert von 1,4 hätte sich in der Zwischenzeit als viel zu hoch erwiesen und müsste zu einer 70 Prozent höheren Zahl an Covid-19-Todesfällen führen als ausgewiesen. (Mehr dazu: «Die Drohung mit der Intensivbetten-Überbelegung basiert auf Zahlenmanipulationen»)

Falsche Modellrechnungen führten in den ersten Lockdown

Die Verfassungsfreunde fordern vom Bundesrat die Offenlegung der Modellrechnung sowie der Belegung der Intensivbetten, damit sie unabhängig nachgeprüft werden können. Sie verweisen auf die Modellrechnung des Londoner Imperial College, die zu weltweiten Lockdowns führte und die nach ihrer Offenlegung gravierende Fehler zeigte.

Medienkontakt:
Christoph Pfluger, 079 651 05 35
christoph.pfluger(at)zeitpunkt.ch

Die Postadresse des Vereins lautet:

Freunde der Verfassung
3000 Bern

Sämtliche Korrespondenz - auch unterschriebene Bogen für das Notrechtreferendum - können an diese Adresse gesandt werden.

Derzeit erreichen uns viele Anfragen von Menschen, die sicher sein wollen, dass ihre Unterschriftenbogen den Weg zu uns finden. Die Adresse ist korrekt wie oben abgebildet ohne Angabe einer Strasse oder Hausnummer. Post welche an diese Adresse verschickt wird, gelangt über eine Umleitung der Post an unserer physischen Adresse.

Kochs bemerkenswerte Aussage war der Knaller eines Abends, der eigentlich jemand anderem gehörte: Reto Brennwald, dessen Film „unerhört“ gestern in Zürich vor tausend begeisterten Zuschauern Premiere feierte.

Zwei standing ovations für einen Film – wer kann sich an so etwas erinnern? Der Applaus galt nicht nur dem Film und seinem Schöpfer, sondern den vielen mutigen Menschen, die in ihm endlich zu Wort kamen: Ärzte und Laien, Mutige und Folgsame, Aufmüpfige und still vor sich hin Leidende.

Der Film gibt diesen Menschen, die von den Mainstream-Medien mit ziemlich üblen Bezeichnungen eingedeckt werden, endlich eine Stimme. Und man erkennt: Es sind vernünftige, einfühlsame und verantwortungsvolle Menschen, einige mit vertieften wissenschaftlichen Erkenntnissen, andere mit praktischen ärztlichen Erfahrungen, einige mit erschütternden Erlebnissen, aber alle mit einem gesunden Misstrauen in eine Politik, die eine Pandemie zu bekämpfen vorgibt, deren Sterblichkeit unter der einer schweren Grippe liegt.

Dies war offenbar auch „Mister Corona“ Daniel Koch schon froh bewusst, wie er in der anschliessenden Podiumsdiskussion sagte (ab 1:35:00 im unterstehenden Video). Er hätte zwar nie Hochrechnungen gemacht – obwohl er sich offensichtlich von ihnen leiten liess. Aber er hätte schon früh für sich eine Prognose gemacht, sagte er. Brennwald: „Aber sie war total harmlos.“ Koch: „Aber sie war vor allem richtig.“

Koch war überzeugt, dass der Höhepunkt der Pandemie an Ostern erreicht werde und dass sie an Pfingsten vorbei sei. Nur: Über diese Prognose informierte er nur diejenigen, die „es absolut wissen mussten“, die Leute vom Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO). Der Bundesrat musste es offenbar nicht wissen und die Bevölkerung schon gar nicht.
Wirklich richtig war Kochs Prognose trotz allem nicht. Der Höhepunkt der Ansteckungen wurde ein paar Tage vor dem Lockdown erreicht.

Abgesehen von diesem Höhepunkt blieb die Diskussion nach dem Film, ein Kernanliegen der Veranstalter vom Corona-Dialog, allerdings unter den Erwartungen. Das lag einerseits an der Präsenz von Daniel Koch, um dessen Themen sich das Gespräch drehte und der gefühlt die Hälfte der Redezeit des fünfköpfigen Podiums beanspruchte. Zudem ist er ja seit dem Juni nicht mehr im Amt und konnte die Verantwortung für das aktuelle Pandemiemanagement mit guten Gründen weiterreichen. Solche Debatten müssten mit Leuten geführt werden, die aktuelle in dere Verantwortung stehen.

Die Mängel der Diskussion lagen aber auch daran, dass man nach sechs Monaten schwer verständlicher Massnahmen und fast kompletter Dialogverweigerung gar noch nicht wirklich miteinander sprechen kann. Die hitzigen Voten aus dem Publikum und die vielen Zwischenrufe zeigten es: Zuerst braucht es eine „Chropflärete“.

Bemerkenswert war auch die Aussage von Daniel Koch, dass die wissenschaftliche Diskussion zur Corona-Pandemie nicht in der Öffentlichkeit stattfinden könne, da sie nicht verständlich sei (ab 1:23:15). Aber: Die Ergebnisse des wissenschaftlichen Diskurses sind in höchstem Mass öffentlichkeitswirksam. Und: Der Bildungsstand in der Schweiz ist hoch. Fast jeder zweite Zürcher ist Akademiker.

Wie realistisch das Ziel der Veranstalter rund um den Unternehmer Michel Bronner aus dem Zürcher Oberland ist, wird sich weisen. Sie wollen mit dem Film auf Tournee gehen und endlich das Gespräch in der Gesellschaft in Gang bringen. Vielleicht ist die Spaltung schon zu weit fortgeschritten, als dass sie allein von der Minderheit überwunden werden kann. Dialog braucht den Willen zum Gespräch von beiden Seiten. Wenn der Saal nur mit Corona-Skeptikern gefüllt sei, habe der Corona-Dialog sein Ziel nicht erreicht, sagte Michel Bronner im Vorfeld. Aber genauso kam es heraus.

So gesehen, war der Abend ein Misserfolg. Aber für die allermeisten der Besucher war es eine Art Offenbarung: Ja, es gibt eine andere Sicht, und ihre Protagonisten sind überzeugende Persönlichkeiten. Man hat sie bis jetzt einfach nicht gehört. Das kann sich jetzt ändern – dank „unerhört“

Veranstalter: https.//coronadialog.ch

Podiumsdiskussion nach der Premiere:

Trailer von «unerhört»

Für die Anzahl Vermehrungszyklen der PCR-Tests – ein entscheidender Faktor für das Ergebnis – gibt es keinen offiziellen Standard. Dies geht aus einem ausführlichen Briefwechsel zwischen der ETH-Forscherin und Kantonsrätin Dr. sc. nat. ETH Barbara Müller (SP/TG) und Pascal Strupler hervor, bis vor kurzem Direktor des Bundesamtes für Gesundheit.

17 kritische Fragen zur Wissenschaftlichkeit der Massnahmen hat die corona-kritische Forscherin und Politikerin im August an den damaligen Direktor des BAG gestellt. Der Briefwechsel ist heute von Corona-Transition veröffentlich worden. Die Antworten werfen ein scharfes Licht auf die Informationspolitik der zur Zeit wichtigsten Regierungsbehörde.

30 Zyklen sind genug
Eine entscheidende Frage ist die nach den Vermehrungszyklen beim PCR-Test. Je höher ihre Zahl, desto mehr RNA-Material steht zur Verfügung, das dann in einem Test positiv anschlagen kann. Gemäss den «Entlassungskriterien aus der Isolierung» des Robert Koch-Instituts führen Vermehrungszyklen über 30 zu einer« entsprechend geringen Viruslast, die nach bisherigen Erfahrungen mit einem Verlust der Anzüchtbarkeit einhergeht».

In der Schweiz sind 40 Zyklen gängige Praxis
Für Auskünfte zu zur Frage nach den Anzahl Zyklen verweist Pascal Strupler an die Labors. Corona-Transition hat fünf Labors telefonisch befragt. Ergebnis: durchschnittlich 40 Zyklen.
Wird 40 statt 30 mal vermehrt, steht dem Testgerät über 1000 mal mehr Material zur Verfügung. Das bedeutet zwar keine Vertausendfachung der positiven Testresultate; aber die Unterschiede sind erheblich.

Fast zwei Drittel sind falsch positiv – mindestens
Das Wadsworth Center, das Labor des US-Bundesstaates New York, hat die Testzahlen vom vergangenen Juli analysiert. 40 Vermehrungszyklen ergaben 872 positive Testresultate. 35 Zyklen hätten zu einer Reduktion der positiven Resultate um 43 Prozent geführt, 30 Zyklen zu einer Verminderung um 63 Prozent. In dieser Zahl ist allerdings die falsch-positiv-Quote noch nicht eingerechnet, die dadurch entsteht, dass der Test gar kein infektiöses Virus feststellen kann. (Mehr dazu: New York Times: «Your Coronavirus Test Is Positive. Maybe It Shouldn’t Be.»)

Gemessen wird ein langlebiges Bruchstück ohne Infektiosität
In einem Fall gibt Pascal Strupler auch eine eindeutig unwahre Anwort. So behauptet er, dass die «RNA-Stücke rasch verschwinden», die der PCR-Test vermehrt und misst. Richtig ist, dass diese Bruchstücke noch drei Monate nach einer mutmasslichen Infektion messbar sind. Die amerikanischen «Centers for Disease Control» (CDC) schreiben: «Auch wenn das vermehrungsfähige Virus drei Wochen nach Beginn der Symptome nicht isoliert werden konnte, kann bei genesenen Patienten noch bis zu 12 Wochen lang SARS-CoV-2-RNA in den Proben der oberen Atemwege nachgewiesen werden.»

Der vollständige Briefwechsel mit 17 Fragen und Antworten und vollständigen Links ist hier einsehbar: https://corona-transition.org/das-bundesamt-gegen-treu-und-glauben

Endlich sind wir mit unserer neuen Homepage online. Wir hoffen Euch gefällt Layout und Inhalt.

Unsere bisherige Website stampften wir innert kürzester Zeit aus dem Boden. Darauf folgte die Versuchung, uns mit dem provisorischen Wurf lange zufrieden zu geben. Wir geben zu; leider sind wir dieser Versuchung teilweise erlegen, auch – es darf gesagt sein – zugunsten anderer wichtiger Projekte für unsere Sache. So hat uns beispielsweise das rasante Wachstum von Null auf über Tausend Mitglieder innert drei Monaten vor Herausforderungen gestellt. Wir haben hochwertige Flyer gestaltet, Unmengen Text verarbeitet, Newsletter versandt, Referendumsbogen gestaltet, Konten eröffnet, Rechnungen verschickt, Fundraising betrieben, haben vernetzt und vieles, vieles mehr. Auch waren wir immer wieder auf der Strasse aktiv und als Verein an jeder der grösseren Demonstrationen in der Schweiz präsent.

Und jetzt ist sie also da, unsere neue Homepage. Sie ist noch nicht perfekt, aber entspricht nun den Ambitionen des Vereins. Wir wollten vor allem die Rückmeldungen der Mitglieder umsetzen. Ihr wolltet mehr Farbe, mehr Optimismus. Denn die Freunde der Verfassung wollen dem Ernst der Lage ja nicht nur entschlossen, sondern auch freundlich und zuversichtlich begegnen. Wir hoffen das Resultat gefällt Euch.

Wie immer freuen wir uns über Lob und Kritik – welches Du gleich hier und jetzt über das Kontaktformular absetzen kannst.

Die «ausserordentliche Lage» ist vom Bundesrat zu Unrecht erklärt worden. Diese Ansicht vertreten die «Freunde der Verfassung», die heute die Unterschriftensammlung für ihr Referendum gegen die Verlängerung des Notrechts lanciert haben.

Das am 25. September vom Parlament verabschiedete Covid-19-Gesetz wandelt einen Teil der bundesrätlichen Notverordnungen zur Bekämpfung der Pandemie in dringliches Bundesrecht um und verlängert sie bis Ende 2021. Dagegen wurde bereits im Juni bei Veröffentlichung des ersten Gesetzesentwurfs das Referendum angekündigt. Trotz Entschärfung des Gesetzes und der Verkürzung der Geltungsdauer um ein Jahr starten die «Freundinnen und Freunde der Verfassung», eine Gruppierung mit rund 1000 Mitgliedern, heute die Unterschriftensammlung für das Referendum.

Medienorientierung zum Start der Unterschriftensammlung

Die Pandemie sei längst überwunden, erklärten sie vor den Medien in Bern und verwiesen auf die konstant tiefen Zahlen an Hospitalisationen und Todesfällen. Gemäss Dr. med. Björn Riggenbach, Allgemeinmediziner aus Neuenburg, misst der PCR-Test nicht das Virus, sondern nur einen ungefährlichen Teil davon. «Solche Resultate sind medizinisch falsch und praktisch irrelevant, denn die Getesteten sind weder infektiös noch krank und deshalb nicht gefährlich.» Die Maskenpflicht hält Riggenbach für wirkungslos, wie die steigenden Zahlen «sogenannter Coronafälle» in Kantonen mit Maskenpflicht zeigten. «Wer glaubt «nützt’s nicht, so schadet’s nicht» riskiert mit dem Verfechten der Maskenpflicht die Unterstützung einer Foltermethode.»

Dr. med. Björn Riggenbach, Allgemeinmediziner aus Neuenburg - YouTube

Das Pandemiemanagement als Ganzes stehe auf schwacher rechtlicher Grundlage, sagte Werner Boxler aus Lausanne, Ko-Präsident der Verfassungsfreunde. Die «ausserordentliche Lage» hätte gemäss der bundesrätlichen Botschaft zum Epidemiengesetz vom 3. Dezember 2010 nur bei einer «worst case Pandemie» von der Art der Spanischen Grippe ausgerufen werden dürfen. Eine solche Situation habe höchstens in Modellrechnungen zu Beginn der Pandemie bestanden, als die Daten noch nicht zuverlässig waren. Zudem hatte sich der Bundesrat bei Einführung des Epidemiengesetz zur regelmässigen Überprüfung der Verhältnismässigkeit der Massnahmen verpflichtet, die in einer ausserordentlichen oder einer besonderen Lage getroffen werden. Dies sei im Fall der Corona-Pandemie bis heute nicht geschehen.

Werner Boxler aus Lausanne - YouTube

Das autokratische Management der Pandemie durch den Bundesrat ist für Marion Russek, Ko-Präsidentin der Verfassungsfreunde der vorläufige Höhepunkt einer schleichenden Entmachtung des Souveräns zugunsten der Regierung und von Experten. Als Konsequenz ergreifen die Freunde der Verfassung der Verfassung das Referendum nicht nur, weil sie «die Corona-Massnahmen insgesamt für unverhältnismässig halten, sondern weil wir diesen Trend zur Entmachtung des Souveräns brechen wollen». Marion Russek hält die Gefahr einer Verlängerung des Covid-19-Gesetzes für evident, wie dies mit dringlichem Bundesrecht immer wieder geschehen sei. Das Referendum zwinge den Bundesrat, in dieser Sache klaren Wein einzuschenken. Zudem sei die Rückkehr zu normalen demokratischen Verhältnissen steinig. Nach dem Notrechtsregime der Weltwirtschaftskrise und des Zweiten Weltkriegs brauchte es sieben Volksinitiativen, die alle von Parlament und Bundesrat abgelehnt wurden, bis die direkte Demokratie 1952 wiederhergestellt wurde.

Marion Russek - YouTube

Der Zürcher Kantonsrat Urs Hans bezweifelt, « dass sich die Hälfte der Bevölkerung freiwillig einer Zwangsimpfung unterziehen würde, wie Umfrageergebnisse grosser Verlage vorgeben.» Diese Resultate kämen nur zustande, weil die Bevölkerung einer gezielten Angstkampagne ausgesetzt worden sei – eine raffinierte Kommunikation, die nichts dem Zufall überlasse.

Urs Hans, Zürcher Kantonsrat und Landwirt - YouTube

Nach Angaben des Mediensprechers Christoph Pfluger wird das Referendum von knapp 28’000 Menschen unterstützt. Rund 30 Regiogruppen seien bereits organisiert. Die Verfassungsfreunde sind deshalb zuversichtlich, dass das Referendum rasch zustande komme und damit ein deutliches Zeichen setze, dass mit dem Souverän nach wie vor zu rechnen sei. Mit dem Referendum gibt sich die Gruppierung nicht zufrieden. In Arbeit ist bereits eine Volksinitiative zur Regeln des Notrechts in der Verfassung, eine Gesetzeslücke, die quer durch alle Parteien anerkannt werde. Mit den Freundinnen und Freunden der Verfassung ist also zu rechnen.

Christoph Pfluger, Mediensprecher - YouTube
Double-click to edit me.

Ab 1:08:00 - übersetzt von unserem Vorstandsmitglied Werner Boxler

Double-click to edit me.
Double-click to edit me.

Der Keim für die Vereinsgründung wurde am 31. Mai 2020 auf dem Rütli gelegt mit dem Ziel, die Verfassung zu verteidigen.

Unser Fokus liegt bei Verstössen gegen die Verfassung, bei welchen der Souverän aktiv werden muss.

Die Pandemie Verordnungen 2020 zeigten auf, wie schnell die Grundrechte durch Verordnungen aufgehoben, verletzt oder gar ausgehebelt werden können.

Einstehen für die Bundesverfassung auf dem Rütli on Vimeo
Double-click to edit me.

Die Unterschriftensammlung für das Referendum gegen das dringliche COVID-19 Bundesgesetz hat äusserst erfolgreich begonnen.

Nitram Ackermann, Leiter der Swiss Democracy Task-Force dazu: "Wir stellen eine exponentielle Zunahme der Unterschriften fest." Er fordert den Bundesrat auf, dringend zu handeln, um eine Überforderung des Beglaubigungswesens zu verhindern. "Am 7.Oktober wurden 100 Zeilen auf Unterschriftenbogen positiv auf Spuren von Unterschriften getestet. Nur zehn Tage später sind bereits über 1’000 Zeilen Unterschriftspositiv". Wenn diese exponentielle Zunahme anhält, sind in den nächsten 50 Tagen fast 100 Millionen Unterschriften zu erwarten.

Diesem Wachstum wird voraussichtlich nur zu begegnen sein, wenn die Kapazität der Schweizerinnen und Schweizer zügig erhöht wird. Auch ist zu befürchten, dass die Gemeinden bei den Beglaubigungen eine Triage vornehmen müssten. Mitarbeiter der Gemeinden müssten dann entscheiden, ob sie dem Referendum gegen das COVID-19 Gesetz oder jenem gegen das Terrorgesetz den Vorzug geben.

Letzten Sonntag kamen die Freundinnen und Freunde der Verfassung zur ausserordentlichen Mitgliederversammlung zusammen. Die Verfassungsfreunde machten die Not zur Tugend. Sie feierten ihren Verein ausgelassen, wenn auch aufgrund des Corona-Regimes in viel kleinerem Rahmen als geplant.

Während die Regierungen in der Schweiz und weltweit mit vereinten Kräften an der Schwächung des Immunsystems der Menschen arbeiten, setzten die Verfassungsfreunde einen Kontrapunkt. An einem aussergewöhnlichen Ort - der seinen wahren Zauber erst nach Einbruch der Dunkelheit offenbarte - pflegten die Vereinsmitglieder ihr limbisches System. Mit Begegnung statt krankmachender "sozialer Distanzierung". Mit gemeinsamem Lachen statt vermeintlich "solidarischer" Vereinsamung. Umgeben vom Duft blühender Pflanzen statt dem Geruch von Desinfektionsmittel.

Die Erleichterung und die Freude über das Zusammenkommen waren fast mit Händen greifbar. Überall lachende Gesichter, interessiertes Kennenlernen, freudiges Wiedersehen. Natürlich, wir leben in brandgefährlichen Zeiten. Der Staat bläht sich wieder zum allmächtigen Leviathan auf und will in die tiefsten und persönlichsten Sphären der Menschen eindringen. Das wurde in Vorträgen thematisiert. In Arbeitsgruppen wurden Lösungswege diskutiert und auf den Weg gebracht. Aber eben mit Lebensfreude, Humor und - ja, trotz allem - auch mit viel Optimismus.

Im Juni 2020 gegründet, wuchs unser Verein in weniger als einem halben Jahr auf über 1’800 Mitglieder an und es werden täglich mehr. Bald schon zweitausend Menschen setzen sich aktiv für eine lebenswerte Zukunft in Freiheit, Autonomie und Rechtstaatlichkeit ein. Menschen, die es nicht tatenlos hinnehmen, dass die Schwächsten der Gesellschaft drangsaliert, isoliert und gequält werden. Menschen, die sich für die physische und psychische Gesundheit aller einsetzen. Menschen, die ihre Verantwortung für die Gesellschaft wahrnehmen. Sie wollen mitmachen? Dann werden auch Sie jetzt Mitglied der Verfassungsfreunde.

Vorstand Freunde der Verfassung
Vortrag Gerald Brei, Dr. iur., Rechtsanwal